Glaube, Liebe, Hoffnung: Kunstwerk des Monats mit Manuela Hartel

Im November ist die Medien- und Performance-Künstlerin Manuela Hartel zu Gast in Berg. Im Rahmen der Reihe Kunstwerk des Monats zeigt sie ihre aktuelle Videoarbeit „Worum geht’s?“, für die sie die ehrenamtlichen Mitarbeiter einer evangelischen Kirchengemeinde interviewte. Die Präsentation findet am kommenden Mittwoch, 13. November 2019, um 19.30 Uhr im Katharina-von-Bora-Haus am Fischackerweg 10 statt.

Manuela Hartel, Foto: Saba Bussmann
Manuela Hartel, Foto: Saba Bussmann

Manuela Hartel wurde 1971 in Leutkirch geboren. Sie studierte Medienkunst an der Akademie der Bildenden Künste in München, Performance am American Institute of Music in Wien und Gesang am Centro Professione Musica in Mailand. Seit 2003 realisiert sie Videoinstallationen für Ausstellungen, Theater- und Opernbühnen, unter anderem für die Bayerische Staatsoper, die Junge Oper Stuttgart, das Jewish Chamber Orchestra München und das ETA Hoffmann Theater Bamberg. Während der documenta14 in Athen 2017 entwickelte sie das Projekt „BELOVED!“, im selben Jahr war sie auf der Biennale von Venedig vertreten.

Für das diesjährige ECHOLOT-Festival im Schloss Kempfenhausen entwickelte sie die begehbare Video-, Raum- und Klanginstallation „appearance / disappearance“. Die Videoportraits „Worum geht’s?“ produzierte sie ebenfalls ganz aktuell im Oktober als Artist in Residence in Eckental bei Nürnberg. Die Interviews, die sie über mehrere Wochen mit Gemeindemitgliedern führte, thematisieren deren persönliche Beziehung zu Glaube und Kirche.

Die evangelische Kirchengemeinde Berg stellt in Kooperation mit dem Kulturverein Berg jeden Monat eine Künstlerin oder einen Künstler mit einem ausgewählten Werk vor. Brot, Wein und ein Text begleiten das Kunstwerk des Monats am Abend der Präsentation. Das Projekt wird von Katja Sebald kuratiert und von der Gemeinde Berg gefördert. Gastgeber ist Pfarrer Johannes Habdank.

Bilder von der Vernissage am 13.11.: